Steigt Apple in den Netbook-Markt ein? Medienberichten zufolge soll der taiwanesische Hersteller Wintek Touch-Panels für ein Apple-Netbook liefern.
Sollte Apple ein Netbook bringen, wird es so ähnlich aussehen wie das aktuelle MacBook.
Dabei hat Apple-Chef Steve Jobs erst im Oktober 2008 den kompakten Geräten im 500-Dollar-Segment eine Abfuhr erteilt. Mittlerweile gebe es aber ein High-End-Segment im Netbook-Markt, dem sich auch Apple zuwenden könnte, so die Branchen-Analystin Eszter Morvay. Statt kleiner Billiggeräte für aufstrebende Märkte gibt es daher immer öfter auch Spitzenmodelle mit umfangreicher Ausstattung und dementsprechend höheren Preisen.
Asus selbst hat seine Eee-PC-Familie um derartige Geräte erweitert. Auf der CeBIT stellte das Unternehmen unter anderem das Modell „T91“ vor, ein Netbook-Tablet-PC mit Touchscreen. Ein weiterer Vertreter der High-End-Riege ist der Sony „Vaio P“, ein edles Acht-Zoll-Gerät mit Atom-Prozessor und hochauflösendem Bildschirm. Der schicke Vaio P wird als Lifestyle-Gerät vermarktet und kostet rund 1.000 Euro. Apple als Lifestyle-Marke könne in diesem Segment mit Luxus-Geräten zu Preisen zwischen 700 bis 800 Euro durchaus Erfolg haben, so Morvay. Schließlich sei Apple der einzige Hersteller, der immer noch mit hochpreisigen Produkten durchkommt. Ob sich Apple wirklich in den Netbook-Markt vorwagt, bleibt aber abzuwarten. Aktuell berichtet auch „Dow Jones Newswires“ unter Berufung auf nicht genannte Insider, dass Apple ein Touchscreen-Netbook bereits in der zweiten Jahreshälfte starten könnte. Die Rede ist dabei von Bildschirmgrößen zwischen 9,7 und zehn Zoll. Zudem gebe es Anzeichen, dass eine Auslieferung noch im dritten Quartal erfolgen könnte. (pte/gh)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen