Adobe will mit seiner Multimedia-Technologie „Flash“ nach dem Internet nun auch die heimischen Wohnzimmer erobern. Auf der NAB Show in Las Vegas, der weltgrößten Messe für elektronische Medien, präsentierte der Softwarekonzern eine weiterentwickelte Flash-Version, die Videos in hoher Qualität auf internetfähige Fernseher, Set-Top-Boxen und weitere digitale Geräte der Unterhaltungselektronik bringen soll.
Dass die bekannte Adobe-Software nach dem Internet nun auch in anderen Bereichen wie dem Mobile- oder dem TV-Sektor zum Einsatz kommen soll, ist für Unternehmenssprecher Alexander Hopstein nur eine „logische Konsequenz“. Schließlich nehme die Zahl der TV-Hersteller, die ihre Apparate mit einem Netzwerkzugang ausstattet, deutlich zu. Dennoch war bislang zumeist der Umweg über den Computer notwendig, um Internetvideos am Fernsehschirm zu betrachten. Mit der neuen Flash-Version werden die entsprechenden Web-Inhalte direkt auf dem Fernseher zugänglich. Adobe ist mit seinem Flash-Player vor allem im Computerbereich sehr erfolgreich. Einer Studie des US-Marktforschungsinstituts comScore zufolge werden knapp 80 Prozent der weltweiten Online-Videos mithilfe der Flash-Technologie betrachtet. (pte/gh)


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