Die weltweite Wirtschaftskrise trifft die großen Handyhersteller weiter hart. Der schwedisch-japanische Konzern Sony Ericsson kündigte am 17. April 2009 in Stockholm den Abbau von weiteren 2.000 Stellen an.
Schon im vergangenen Sommer hatte die Firma die Streichung von 2.000 Stellen bis Ende März 2009 angekündigt. Der Konzern hat derzeit rund 10.000 Mitarbeiter weltweit. SONY Ericsson machte im ersten Quartal einen Verlust von 293 Millionen Euro. Schon in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres hatte das Unternehmen ein Minus eingefahren. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die weltweite Nachfrage nach Handys, Computern und ähnlichen Produkten zurückgehen lassen.
Die Handykonzerne wie Sony Ericsson oder Nokia kämpfen zusätzlich gegen den Erfolg des „iPhone“ von Apple bei Multimediahandys. Der finnische Nokia-Konzern hatte im ersten Quartal einen Gewinneinbruch von 90 Prozent hinnehmen müssen. Der Umsatz war um 25 Prozent zurückgegangen. (AFP/rs)


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