Rund 1.300 Autoren und Wissenschaftler werfen dem Internet-Konzern Google Urheberrechtsverletzungen vor und fordern in einem „Heidelberger Appell“ die Unterstützung deutscher Politiker.
Namhafte deutsche Schriftsteller und Verlage machen gegen Google Front. Foto: ©Reiner Breitfeld/Pixelio.de
„Sie müssen unsere Interessen auf der politischen Ebene vertreten“, sagte der Heidelberger Germanistik-Professor Roland Reuß. Der Initiator der Aktion bestätigte einen Bericht der „Rhein-Neckar-Zeitung“, wonach der Appell am 20. April 2009 mit einem „Brandbrief“ an Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geschickt wurde. Die Unterzeichner, zu denen unter anderem die Schriftsteller Siegfried Lenz („Deutschstunde“) und Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) sowie viele namhafte Buchverlage gehören, werfen Google vor, die Suchmaschine erfasse Bücher illegal und stelle sie ohne Einwilligung der Urheber im Internet zur Verfügung. (dpa/rs)
» Wortlaut des Heidelberger Appells


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